Ruth Göbel

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Eine Schule für Mulala ! - Hilfe für den Schulbau in Tansania

Mulala Mulala
Schon bei meinem Heimflug am Silvestertag reifte in mir der Wunsch, die Frauen und ihr Dorf MULALA, am Südhang des Mount Meru, dem mit über 4.500m zweithöchsten Berg in Tansania, aktiv unterstützen zu wollen. Sie hatten mir imponiert!  Warum?

In Afrika ist es bis heute nicht selbstverständlich, „sich selbst am Schopf“ aus der Passivität oder Lethargie, dem Verharren in schwierigen Lebensverhältnissen durch eigene kreative Ideen und Aktivitäten zu befreien - und selbst etwas für Verbesserung der Lebensverhältnisse, der eigenen Zukunftsperspektive, insbesondere der zukünftigen Generation, der Kinder in Gang zu setzen.

Die Frauen der Agape Women Group dagegen setzen ein positives Zeichen, dass es auch anders geht - sie wurden aktiv! Sei es durch das Bilden ihrer Frauen-Kooperative, denn zusammen erreicht man mehr als alleine, etwa bei der Milch- bzw. Käsevermarktung, sei es durch ihr Cultural Tourism Programme (siehe Ruths Reisebericht).Sie tragen erheblich zum Einkommen ihrer Familien bei. Vor allem aber  durch das Spenden eines Teiles ihrer Einnahmen aus dem Cultural Tourism Programme ermöglichen sie den Ausbau der örtlichen Schule, sei es der primary oder der secondary school. Das kommt vor allem den Kindern vor Ort zu gute – denn Bildung, d.h. eine gute Schulausbildung ist das „A und O“, um später einen guten Beruf zu erlernen oder sogar ein Studium zu beginnen. Nur das bietet ihnen später eine sichere Lebensgrundlage! Zum Programm und Ziel der Frauen gibt es auch eine homepage: www.agapetourism.com . Dort ist auch die Fotoreportage meines Besuches bei den Frauen nachzulesen.

Dieses Engagement von „Mama Anna“, Mitinitiatorin der Agape Women Group will ich honorieren, Ideen sammeln und Aktionen realisieren, um die geplante Schulerweiterung, den Bau der Advanced Secondary School, finanziell zu fördern. Ich setze mich also mit Mama Anna per e-mail in Verbindung, um ihr mein Vorhaben mitzuteilen. Sie freut sich sehr, eine Unterstützerin gefunden zu haben und sie sichert mir zu, baldmöglichst eine Aufstellung der Kosten für den geplanten Schulbau zukommen zu lassen. Ich beginne inzwischen mit der Planung und Umsetzung von Trödelaktionen, dazu motiviere ich Freunde und Bekannte, mir Sachspenden zu überlassen.

Bisheriger Erlös : gut 400 € (Stand 16.05,2010).

Ein zugegeben kleiner Betrag angesichts der erforderlichen Summe, um die Schule zu realisieren: 40.000$ werden benötigt, wobei ¼ der Summe aus Eigenmitteln des Dorfes, der Kommune erbracht werden kann, so lautet der Budgetplan, der mir inzwischen vorliegt. Es werden also noch 30.000$ benötigt - so viel Geld! Aber ich lasse mich nicht entmutigen – wie lautet noch ein Kiswahili Sprichwort? „Kidogo kidogo hujaza kibaba“. Was in etwa bedeutet:  “Bisschen, bisschen, macht die Büchse voll“. Daran will ich mich halten!

MulalaJede und jeder, der diesen guten Zweck unterstützen möchte, ist mir herzlich willkommen! Geldspenden, praktische Unterstützer und Unterstützerinnen für weitere Trödelaktionen, OrganisatorInnen am eigenen Wohnort, etwa bei Kuchenbuffets an Schulen der eigenen Kinder und viele andere Aktionen sind denkbar. Kreative Ideen sind wichtig, die Vielseitigkeit ist Erfolg versprechend und vieler Hände, Köpfe Einsatz führen gemeinsam schneller zum Ziel.
Nur Mut – melden Sie sich!  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   oder 02159-528145

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